Der Tod...
Der Tod... wohl eins der umstrittensten Themen, was Religion angeht. Zweifellos wird der Tod immer ein Bestandteil des Lebens sein, ob er das Ende dieses ist, weiß niemand (ich verzichte mal bewußt auf das Wort "Gott"). Ob nun Ende oder nicht, ein ständiger Begleiter war er schon immer. Wir sind in Trauer, wenn jemand stirbt... das ist in der Christlichen Sitte und in vielen Religionen auch so... Man trägt Schwarz. Wieso? Früher trug mal bei Beisetzungen immer Weiß, dann hat man sich im Westen (Europa und dann ausgebreitet mit Kolon. nach Amerika) auf Schwarz geeinigt...
In China z.B. wird immernoch weiß getragen. Aber warum, frage ich mich, trauern wir? In anderen Kulturen wird ein großes Freudenfest zu Ehren des Verblichenen gegeben. Nun, mag es für einige von uns geschmacklos und bizzar erscheinen, denke ich, das hängt mit der Moral und mit der Erziehung zusammen...
Was ist der Tod? Biologisch gesehen, des Aussetzen aller Körperfunktionen.. Psychologisch, ein Phänomen, vor dem man (meistens) Angst hat... Physisch ist es eine Stufe des unumkehrbaren Zerfalls...
Aber wenn es erst der Anfang ist? Als wäre das Leben des Menschen gleich dem einer Raupe, die erst ihre Raupenform verlassen muß, um ein Schmetterling zu werden... Das gibt vielen Menschen Hoffnung, deshalb sind die Sorgen den Tod betreffend vorm Altag eher verbannt... und falls es doch jemanden trifft trauert man, daß es nichts genutzt hat, anstatt sich zu freuen, daß er gelebt hat (was mir näher liegt) oder gar sich zu freuen, daß er in einer anderen, vielleicht besseren Welt ist... hierran kann man erkennen, wie fest der Glaube der Menschen mittlerweile ist...
Es hieß mal "Der Tod dauert das ganze Leben und hört vermutlich erst auf, wenn er eintritt..." ich weiß nicht so recht, dieses Zitat hat immernoch den faulen "Beigeschmack" des Todes als etwas negatives... Natürlich ist es schön zu leben... aber wenn das Leben nicht mehr schön ist? Was dann? Der Tod... und wenn nicht, dann lebt man, als wäre man schon tot..
"Der Tod ist die Erlösung von allen Schmeren und völliges Aufhören; über ihn gehen unsere Leiden nicht hinaus; er versetzt uns wieder in den Zustand der Ruhe, in dem wir uns befanden, ehe wir geboren wurden. Bedauert jemand die Gestorbenen, so muß er auch die Ungeborenen bedauern" -Seneca
Dieses Zitat ist umstritten, zweifelsohne. Doch frage ich mich an dieser Stelle, ob man die Verblichenen nicht beneiden und die Ungeborenen bedauern sollte... die Toten sind nicht mehr oder sind woanders, wo es hoffentlich besser ist... aber die Ungeborenen ... auf sie kommen immer mehr Probleme zu. Manchmal regt sich bei mir der Gedanke, ob wir ihnen die Geburt nicht antun...
Doch, wenn man mich frage, ob ich leben wollte oder nicht, wenn man mir damals die Frage mit meinem jetzigen Wissen stellen würde und ich eine andere Möglichkeit hätte, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit mit nein antworten... Das Leben ist gut, solange man will und man will leben, so lange es gut ist... und wenn es nicht mehr gut ist? Dann stirbt man ab, so oder so... psychisch, physisch, mental...
In China z.B. wird immernoch weiß getragen. Aber warum, frage ich mich, trauern wir? In anderen Kulturen wird ein großes Freudenfest zu Ehren des Verblichenen gegeben. Nun, mag es für einige von uns geschmacklos und bizzar erscheinen, denke ich, das hängt mit der Moral und mit der Erziehung zusammen...
Was ist der Tod? Biologisch gesehen, des Aussetzen aller Körperfunktionen.. Psychologisch, ein Phänomen, vor dem man (meistens) Angst hat... Physisch ist es eine Stufe des unumkehrbaren Zerfalls...
Aber wenn es erst der Anfang ist? Als wäre das Leben des Menschen gleich dem einer Raupe, die erst ihre Raupenform verlassen muß, um ein Schmetterling zu werden... Das gibt vielen Menschen Hoffnung, deshalb sind die Sorgen den Tod betreffend vorm Altag eher verbannt... und falls es doch jemanden trifft trauert man, daß es nichts genutzt hat, anstatt sich zu freuen, daß er gelebt hat (was mir näher liegt) oder gar sich zu freuen, daß er in einer anderen, vielleicht besseren Welt ist... hierran kann man erkennen, wie fest der Glaube der Menschen mittlerweile ist...
Es hieß mal "Der Tod dauert das ganze Leben und hört vermutlich erst auf, wenn er eintritt..." ich weiß nicht so recht, dieses Zitat hat immernoch den faulen "Beigeschmack" des Todes als etwas negatives... Natürlich ist es schön zu leben... aber wenn das Leben nicht mehr schön ist? Was dann? Der Tod... und wenn nicht, dann lebt man, als wäre man schon tot..
"Der Tod ist die Erlösung von allen Schmeren und völliges Aufhören; über ihn gehen unsere Leiden nicht hinaus; er versetzt uns wieder in den Zustand der Ruhe, in dem wir uns befanden, ehe wir geboren wurden. Bedauert jemand die Gestorbenen, so muß er auch die Ungeborenen bedauern" -Seneca
Dieses Zitat ist umstritten, zweifelsohne. Doch frage ich mich an dieser Stelle, ob man die Verblichenen nicht beneiden und die Ungeborenen bedauern sollte... die Toten sind nicht mehr oder sind woanders, wo es hoffentlich besser ist... aber die Ungeborenen ... auf sie kommen immer mehr Probleme zu. Manchmal regt sich bei mir der Gedanke, ob wir ihnen die Geburt nicht antun...
Doch, wenn man mich frage, ob ich leben wollte oder nicht, wenn man mir damals die Frage mit meinem jetzigen Wissen stellen würde und ich eine andere Möglichkeit hätte, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit mit nein antworten... Das Leben ist gut, solange man will und man will leben, so lange es gut ist... und wenn es nicht mehr gut ist? Dann stirbt man ab, so oder so... psychisch, physisch, mental...
alchemist - 19. Nov, 10:33
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

Trackback URL:
http://alchemist.twoday.net/stories/407193/modTrackback